Der im Oberwallis aufgewachsene Bass Manuel Pollinger studierte Gesang an den Musikhochschulen von Genf und Freiburg im Breisgau. Bereits während seines Gesangsstudiums durfte er Rollen wie Sarastro in Mozarts Zauberflöte, die Hauptrolle des Baculus in Lortzings Wildschütz und Emcee in Cabaret verkörpern. Seit Abschluss seines Studiums 2023 arbeitet er freiberuflich und sang den Procolo in Donizettis Viva la Mamma, den Tod in Viktor Ullmanns Kaiser von Atlantis, Torillo in La sorcière von Camille Erlanger und Calchas sowie Arcas in einer Inszenierung von Glucks Iphigénie en Aulide im Stockalperschloss. Wichtige große Partien im Konzertfach waren unter anderem die Solopartien in Händel’s Messias, Mozart‘s und Fauré‘s Requiem, Strawinskyˋs Threni an der Victoria Hall in Genf, Jesus in der Matthäus-Passion von Bach mit dem Chor Novantiqua in Sitten, Senn Rees in Daetwyler‘s Hasli-Kantate mit dem Gommer Chor oder in Elias von Mendelssohn an der Tonhalle in Zürich mit der Kammerphilharmonie Graubünden unter Patrick Secchiari. Mit siebzehn Jahren begann er bei Hansrüedi Kämpfen Gesangsunterricht zu nehmen und wurde Mitglied des Oberwalliser Vokalensembles.Wichtige Lehrer für seine Gesangsausbildung waren außerdem Regina Werner- Dietrich, Marcin Habela, Mareike Morr, Rachel Bersier und Christine Schweitzer. Zur Zeit wird er stimmlich von der italienischen Sopranistin Donata D’Annunzio Lombardi betreut.